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Ein brünstiger Elk (=Wapitihirsch), schmutzig vom gemachten Schlamm-Liebesnest.
Jagd gerne Fotografen, die zu nahe kommen...
Nebenstory: Im Jasper Nationalpark waren massiv zu viele Elks. Was hat man entschieden:
Nicht dezimieren, sondern einige Rudel betäuben, markieren und 200km wegtransportieren.
Im Frühling drauf waren die Tiere wieder da - nur ziemlich "pissed". Keine Angst mehr vor Menschen.
Die Bullen treffen ihre "Dates" neu auf dem Schulhausplatz - was dazu geführt hat, dass ein Angestellter
des Nationalparks mit Cheerleaderbüscheln, Hockeystöcken und Gummigeschossgewehr da rumrennt
und die Kids vor den ziemlich agressiven Bullen beschützt - erst durch ablenken, dann mit Gewalt.
Die Bullen stört das wenig. Hab auch einen im Garten meines Hotels getroffen morgens um sechs Uhr,
wie er friedlich die liebevoll gemachten Gartenbeete als Frühstücksbuffet betrachtete...
Ach ja: Warum hat's zuviele Elks im Park: weil man dem Yellowstone Park im Gegenzug gegen ein paar
Seeadler einige Wölve geliefert hat - was das Gleichgewicht der Kräfte störte... Eingriff folgt auf Eingriff...
Noch was nettes: Aktuell ist grad ein Luchs beim beliebtesten Spazierweg der Jasperaner
am jagen. Und man weiss nicht so recht, ob das neuerdings auch Menschen einschliesst...
Der Weg wurde mal geschlossen - und der Luchs soll wegtransporttiert werden. Hat's bei den Elks was gebracht?
Aber nicht nur das: Ein Grizzly hat gelernt, wie man die ach-so-bärensicheren Abfallkübel öffnet.
Reaktion? Genau: Er wurde betäubt und in eine höhere Lage verfrachtet, wo man hofft,
dass er bald Winterschlaf hält und dabei vergisst, wie das geht mit dem Öffnen...
Soviel zum Zusammenleben von Mensch und Tier in einem Nationalpark