26.08.10
High Noon und das Sandmännchen
Wenn wir unterwegs sind, dann ist es irgendwann nach der Mittagszeit soweit: Die Augen der Jungs fallen zu. Zuerst bei Ben, der dann vorher oft keinen Bissen mehr runterkriegt, dann auch bei Nils. Egal wo wir sind. Nur "s'Büsi" und "d'Pinga" müssen da sein. Ohne die geht nix.

So sah das zum Beispiel im Park des Schlosses Schönbrunn aus.

Ja, und wenn dann die Sonne kommt, dann muss improvisiert werden...
Aber schon in Florida war das so, dort einfach oft mit Sand und Sonnenschirm.

Das sah manchmal so friedlich aus, dass Leute stehen blieben und ein Foto machten. Wir auch... ;-)



Es reicht in der Not auch ein Stuhl, wenn die Füsse auf den Beinen einer damit zur Immobilität gezwungenen Begleitperson gelegt werden können (später regnete es in Strömen, und Schirme und Regenjacken schützten notdürftig die Schlafenden und die Stützenden)

Doch richtig gemütlich ist's auf mehreren Stühlen - aber es kann auch mal auf dem Steinboden sein...

An der Kärntnerstrasse haben wir eine Rastbänkli-Insel belegt - später legten sich vom Anblick angesteckt zwei Männer auch dazu und powernapten sich wieder fit fürs Sightseeing.
Posted by philipp.laemmlin at 20:35 | Comments (1)
15.08.10
Ferien am Bauernhof
Ja, so sagen sie hier. Nicht "auf dem" oder "beim", sondern eben "am Bauernhof". Und für uns war das eine sehr sehr schöne Woche hier am Grassbichlhof bei Altenmarkt im Pongau (Salzburgerland, Österreich).

Dies ist der Grassbichlhof weit oben am Berg. 1250 Meter über dem Alltag eben. Denn dieser schafft es da nicht hoch. Einfach zu steil. Heiner weiss, wovon wir sprechen (aus Fahrrad wird Schiebrad wird Stehenlassrad...)

Man ist gut aufgehoben bei den tollen Gastgebern und noch tolleren Menschen Hias und Anita.
Und nicht zu vergessen die gute Hausfee Maria, die mit ihrer Energie und Lebensfreude und ihrem pausenlosen Wirken unser neues Vorbild fürs Altwerden ist. Liebe Maria, wir möchten auch so würdevoll und kraftstrotzend und wach die 75 erreichen wie Du. Danke!

Kleintiere finden Grossaufmerksamkeit. Und die "Rüebli" werden von den "Chüngeli" auch geknabbert, wenn sie die Worte nicht verstehen.

Auch sonst war es für unsere beiden Jungs einfach ein kleines Paradies. Ob nun der Brunnen so lockt, dass Mami zum 3.Mal die Kleider wechseln muss, ...

...oder einfach, weil es andere Kinder hat, mit denen sie spielen können. Und die grösseren Kinder waren noch grössere Engel: Ein riesiges Dankeschön an Steffen und Annika, und auch an Michael und Sabrina. Nils und Ben vermissen euch.


Eine solche Bergwelt will natürlich auch zu Fuss erkundet werden. Multipliziert man die angegebenen Wanderzeiten mit 2, dann kommt es auch für uns hin.

Und das schönste sind die Pausen.

Dies ist der Badesee, der etwas oberhalb des Grassbichlhofs liegt und sich äusserst einladend und malerisch präsentiert, bis man den grossen Zeh reinsteckt. Doch war das schon besser vor der Kältewelle.

Trotz mütterlicher Sorgen machte es den drei Männern im Boot sichtlich Spass. Mehr als der Rudernde schwitzte die Fotografierende.


Höhenluft macht hungrig. Oder müde. Oder beides.

Von der Gamskogelhütte ging's dann zu Fuss ins Tal. Noch lachen wir alle.

Eine andere Wanderung mit fast allen Gästen des Grassbichlhofs führte von der Gnadenalm...

... zum beeindruckenden Johannes-Wasserfall.


An einem weiteren Tag brachte uns die Gondelbahn von Alpendorf...

... hoch zum Geisterberg.




Nur bei der Fahrt runter vom Geisterberg zur Bergstation der Gondelbahn war das Touristen-Zügli schon voll. Michèle, Nils und Ben durften in der Kabine des Zugtraktors mitfahren. Der Schreibende hatte keinen Platz mehr - und rannte zu Tal... Na ja.

Knacker sind wie Cervelats - und es wurde ein langer Abend.








War schön. Wir haben es genossen. Danke allen - und auf bald.
Posted by philipp.laemmlin at 14:55 | Comments (3)