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30.04.10

A2YL auch in FL

Die Welt wird grösser und spannender, wenn der ältere Cousin und die Cousine zu Besuch kommen.

A2YL heisst Andi und Andrea mit Yann und Lara. Sie flogen in Osterhasen-Mission über den Teich - und brachten Schoggi und vor allem Käse (D A N K E den Sendern wie den Boten!!). Natürlich nicht nur wegen uns. Aber so gross ist Florida ja nicht, ein Treffen traf sich gut. Sie kamen für 2 Tage - und blieben zum Glück etwas länger. Den Reiseplänen hinterherhinkend, mussten sie nach Daytona dann passenderweise hochrasen...

Eigentlich können wir nur schreiben: War toll und entspannt. Die Kinder haben einander genossen - von "anhimmel" (von klein nach gross) bis "nerv" (wenn gleichzeitiges Einschlafen im 4er-Zimmer nicht klappte). Schliefen die Kinder, machten sich die restlichen Männer wie ausgehungerte Mäuse über die Chips und Nüssli her. Dem Lindenmann (Lieblingswein unserer Gäste) waren hingegen alle zugetan. Laue Abende mit Grillzange und Grillengezirpe, Gespräche ohne Hast und Mangel (Zeit, Themen, Knaberzeugs), erschöpft schlafende Kinder - was will man mehr? Aiiii, schon wieder 1 Uhr - ab ins Bett

Euch 4en sonnige Floridagrüsse.......uns wird warm ums Herz, wenn wir die Fotos anschauen.

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Posted by philipp.laemmlin at 02:41 | Comments (1)

07.04.10

...nach 12 Jahren wieder in Fort Lauderdale

Dies wird ein "Damals" und "weisst Du noch" Eintrag. Darum widme ich ihn auch gleich Ivo, meinem damaligen Reisebegleiter. Ihr anderen Leser: Willkommen an der Ost- und Goldküste von Florida.

Am 3ten November 1997 ging's los. Über Atlanta flogen wir nach Miami. Damals war Fliegen noch echt aufregend. Fort Lauderdale, wo wir für 3 Monate eine Sprachschule besuchten, liegt noch etwas nördlich von Miami.

Wie viel zu viele Orte wird auch Fort Lauderdale "kleines Venedig" genannt. Auf Grund seiner Nähe zu den Bahamas und der Karibik sowie der vielen Kanäle, ist es ein wichtiger Zwischenstop für Yachten geworden. 42 000 Boote haben hier ihren Heimathafen. Und ca. 110'000 Menschen arbeiten allein im Bereich Bau und Wartung von Yachten.

So richtig entdeckt wurde der Ort in den 70er Jahren, und zwar von Studenten, die hier auf Abenteuersuche gingen während des berüchtigten "Spring Breaks". Sturm und auch Drang am Strand. Drogen, Alkohol und das Dritte waren irgendwann ein Imageproblem. Die Polizei schaltete sich ein, die Studenten blieben aus... Bis vor kurzem. Seit wenigen Jahren rutscht die Daytona-Beach-Party-Gesellschaft wieder nach Süden. Vor 12 Jahren war's hier zwar abends auch manchmal etwas verrückt, aber auch noch verträumt...

Fort Lauderdale soll heute eine der bedeutensten Städte Amerikas für Homosexuelle sein. Sie wirbt aktiv um schwule und lesbische Touristen. Der Ort ist äusserst gepflegt, lange Palmenalleen schlängeln sich durch die Stadt, die Restaurants sind nobel und oft mit Pianomusik, teure Boutiquen und Galerien säumen den Las Olas Blvd, riesige Yachten liegen vor den Anlegestegen noch grösserer Villen.

Ivo und ich haben vor zwölf Jahren für zehn Wochen hier gelebt (Ivo noch länger) und dies genossen. Jeder von uns hat in einer Gastfamilie gewohnt. Neben Ausgang und Strandleben, besuchten wir "nebenbei" für 4 Stunden täglich die Sprachschule. Schön wars. DANKE.

In der Zwischenzeit hat sich viel verändert. Es wurde gebaut, die bessern Restaurants sind am Las Olas wie Pilze aus dem Boden geschossen. Aus meiner Sicht scheint es unpersönlicher und mondäner als vorher. Trotzdem schimmert "unser" Fort Lauderdale noch immer durch.

Das war's. Hier folgen nur noch ein paar "Insider" für Ivo:
- Der Walgreens ist weg. Wo wir unsere Fotos entwickelten ist nur noch ein Parkplatz. Und unsere Laundery ist einem Immobilienmarkler-Büro gewichen.
- Dafür gibt's die italienische Bäckerei noch. Man riecht sie meilenweit. Sie wurde noch teurer. Inzwischen kostet ein Gipfeli $2.75! Aber es scheint gnügend Leute zu haben, die sich diesen Luxus von knusprigem Brot leisten wollen, was ich sehr gut verstehen kann.
- Im Sawgrass waren wir gleich zweimal, nachdem sie uns auf dem Parkplatz der Mietwohnung während dem Ausladen zwei Säcke Kleider gestohlen hatten...
- Das Il Molino steht auch noch immer. Doch dafür, und auch für die Galleria-Mall, welche um wunderschöne Aussenrestaurants erweitert wurde, reichte die Zeit nicht mehr.
- Das Haus von meiner Gastfamilie, John und Amy, habe ich erst auf den zweiten Anlauf gefunden. Die Besitzer scheinen gewechselt zu haben, denn der Garten ist gepflegt...
- Anna-Maria hab ich leider nicht gesehen, aber die ist bestimmt wie du bereits glücklich verheiratet....

So, Ivo. Du siehst, auch 12 Jahre später warst du während Tagen präsent bei uns in den Gesprächen. Philipp und ich gehen bestimmt wieder nach Fort Lauderdale, aber kaum mehr unbedingt während Studentenferienzeiten. Dir ganz ganz liebe Grüsse - natürlich auch deinem kleinen Nico und der lieben Mirjam.

Michèle


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Posted by philipp.laemmlin at 03:10 | Comments (1)

03.04.10

FROHE OSTERN

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Na ja, floridianische Osterhasen haben da so ihre eigene Art: Farbige kleine Eili sind einfach anders verpackte M&Ms oder Jelly Beans, anstelle leuchtend bunter Farben ist alles in Pastell-Tönen gehalten, und die meisten figürlichen Osterhasen findet man in der Ballonabteilung - und das grad jetzt, wo wir die Schweizer Schoggi scho chli z'churz händ.

Und darum setzen wir Ostern auch mal anderes in Bild.
EUCH ALLEN VON HERZEN FRIEDLICHE UND SÜSSE OSTERTAGE!

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Posted by philipp.laemmlin at 01:04 | Comments (1)

02.04.10

Ich brauch Dich nicht mehr

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Dienstags, 30.März 2010, endete am Rande des atlantischen Ozeans beim Parkplatz des Miami Seaquariums ein langer gemeinsamer Weg.

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"Jetz bin au ich än Grossä. Tschau Nuggi!"

Ein kleiner Ballast für das Meer, aber ein grosser Wurf für Nils.

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Posted by philipp.laemmlin at 05:37 | Comments (3)