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28.03.10
"Papi, Papi, Öpflbau(m) !"
Von wegen "Stilles Örtchen"....
Eigentlich hatte ich auf ein wenig Ruhe gehofft hier im Rückzugsgebiet der menschlichen Notdurft. Aber nix da. Ein feines aufgeregtes Stimmchen vor der Tür hört nicht auf zu rufen: "Papi, Papi, Öpfelbau(m) - Papi, lüägä, Öpflbau(m)".
Noch kann Ben den Drehtürgriff nicht mit genügend Kraft fassen. Er rüttelt nur dran. Es scheint wirklich dringend. Bei mir auch. Aber eben... Also Zwischenstopp, Hosen halbhoch und zur Tür gewatschelt.
Und es war die Unterbrechung wert. Denn draussen am Boden fand ich Ben, halb im Kopfstand und wild mit den Beinchen stossend, bis es gelang: Er rollte über den Kopf auf den Rücken. "Öpfelbau(m), luägä...". "Bravo, Ben! Dä Pürzelbaum. Bravo - und jetzt gang und zeig en am Mami, gell..."
Solche Kinderstilblüten und Wortschöpfungen kennen alle Eltern. Viele davon sind vergänglich, doch andere benutzt man in der Familie für eine kurze Zeit ("amon" von Ben für "nochmals" war bei uns lange in..., oder "Marschmelonen" von Nils für Marshmallows) - und einige sind einfach witzig, weil naheliegend und doch falsch ("aaschnüärlä" von Nils für etwas festbinden zum Beispiel). Ihr kennt da sicher eigene.
But now for something completely different:
Ein paar Bilder von der Familie Lämmlin unterwegs.

Na ja, es sammelt sich so einiges an hier. Geht nur mit Minivan.



Die neuen Velos müssen nun natürlich immer dabei sein.

Ein neues Zimmer wird zu "ihrem" Zimmer gemacht.
Posted by philipp.laemmlin at 16:54 | Comments (3)
11.03.10
Die Parks mit der Maus
"So, jetzt gömmer döt anä, wo dä Mickey dihei isch."
Wir strömen morgens mit Tausend anderen Mickey-, Donald-, Pluto-, Winnie Pooh-, Tinkerbell-und Sonstwie-Begeisterten in die Disney Park Anlagen. Die leichte genervte Anspannung nach dem ersten "Schlangestehen" verfliegt rasch wieder, als wir ins Reich von Mickey eintauchen. Die Liebe zum Detail faszinieren auch Philipp und mich immer wieder.
Am ersten Morgen swingen, tanzen und singen wir in der Magic-Kingdom-Morgenparade sofort mit. Die Jungs sind nicht mehr weiterzubewegen. Die Kinderherzen gehen bei Mickeys und Donalds Anblick auf. Die süsse Maus, die lustige Ente und die fröhliche laute Musik lassen einen nicht mehr ruhig an Ort stehen.
Nils wollte unbedingt das Schweizer T-Shirt und die passende Hose anziehen, damit Mickey weiss, woher er kommt. Und Ben tut, was Nils tut. Es ist 3 Grad Celsius, als wir am Morgen das Haus verlassen. Also bitterkalt. Nils war nicht dazu zu bewegen, seinen Faserpelz vor Mickey zu schliessen. Einen Patrioten mehr hat das Land... Später wurd's dann etwas wärmer.
Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt. Weder Dauerrege noch Eiseskälte oder Blasen an den Füssen konnten uns von den Parks abhalten. Einmal haben wir's sogar bis zur Nachtparade und dem Feuerwerk durchgehalten. Umwerfend.
Nils und Ben sind seitdem infisziert. Selbst Ben kennt momentan die populärsten Figuren alle beim Namen. Die folgenden Bilder sprechen jetzt für sich. Viel Spass. Da kann ich nun schlafen gehen...




Weltreise?
Nein nein, wir sind zu Gast in einer eigenen Welt. Ihrem Reich:


Eine magische Welt voll Neuem. Schön, einen grossen Bruder als Halt zu haben.
Und dann trafen wir sie alle. Lieb, flauschig, gutgelaunt - aber ziemlich gross...



Es waren lange Tage. Nicht nur schauen, auch essen, schlafen, für-kleine-Jungs musste sein.








Eine Mittagspause

Die Paraden faszinierten die beiden ungemein - und die staunenden Augen blieben nicht unbemerkt...


Das Finale.
Posted by philipp.laemmlin at 02:24 | Comments (5)
03.03.10
For Oemeli only
Dieser Eintrag ist der jetzt wieder daheim in der Vorfrühlingskälte sitzenden Omi gewidmet. Dein sportlicher Einfluss, liebe Christina, auf die Jungs ist unverkennbar...




Im "Sport" schon echte Rivalen... in der Nacht dann wieder einfach nur Brüder
Posted by philipp.laemmlin at 16:48 | Comments (2)
Kuchen und Puste
Ein kleiner Blick zurück zu Kerzen und Geschenken.
Es war wirklich ein sehr schöner Geburtstag. Und ein ganz ganz grosses DANKESCHÖN an alle, die uns per Comment, Xing, Email, Facebook, SMS oder Anruf gratuliert haben. Das freut und berührt ehrlichgesagt noch viel mehr, wenn man weit weg von daheim ist. Merci.

Michèle hat über Nacht noch einen Kuchen gebacken. Mit Schoggi natürlich. Ist ja für Ben :-)



Ben bekam zwei grosse Schachteln Lego - und Nils zeigte dem kleinen Bruder gleich mal, was man damit alles bauen kann.

Und für beide Brüder gab's ein ortsangepasstes "Tee"
Aber bei uns in Florida ist es noch immer viel zu kalt. So kalt, dass sich morgens sogar Reif auf den kalten Gartenmauern bildet...

Posted by philipp.laemmlin at 11:53 | Comments (1)