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22.01.10
Tschüss – und bis im Herbst
Ja, so sagen wir also „CIAO“ und „bis gleich“. Vielleicht im September wieder. Oder früher. Oder später.

Familienauszeit heisst auch, dass nicht alles durchgeplant sein muss. Wir haben die ersten paar Wochen mal 3 Häuser in Florida gebucht. Danach kommt, was für uns passt. Und was das sein wird, wissen wir selbst noch nicht so genau. Auf jeden Fall wollen wir ab und zu an dieser Stelle berichten, wie es uns so ergeht. Denn es ist ja nicht so, dass wir Dich oder Dich oder eben auch Dich nicht auch etwas vermissen würden. Aber keine Angst: Wir halten es aus ;-)
Und so sitzen wir beim Licht des Badezimmers auf dem Boden unseres Hotelzimmers, damit die beiden Kleinen schön schlafen können, und erledigen die letzten Dinge vor dem Abflug. Zum Beispiel schauen, ob der etwas verstaubte Blog hier noch Einträge akzeptiert. Heute haben wir es schon mal bis Kloten geschafft. Nicht schlecht, oder? Mit den Kids von Appenzell aus rechtzeitig den 11:00 Flug zu erreichen, vorher noch die Ferienwohnung abzugeben, und auch noch die Amerikaflugparanoiachecks zu durchlaufen, dass schien uns mehr Stress, als locker am Vorabend einchecken und dann gemütlich am nächsten Morgen zum Flugplatz schlendern… Doch wir haben nicht mit der Inkompetenz der Dame am Check-In Schalter gerechnet.
Da Ben jünger als 2 Jahre ist, wurde er bei der Reservation als Baby gebucht – und hätte als solches kein Anrecht auf einen Sitzplatz gehabt (auch wenn mir die unwissende Dame an der Air Berlin Hotline auf meine Rückfrage das Gegenteil versichert hat). Beim viel späteren Reservieren der Sitzreihe haben wir das noch gemerkt, und mussten einen zusätzlichen Platz nachbuchen - was übrigens das teuerste Ticket von uns allen wurde… Dieser Sitz ist als Zusatzposition aufgeführt, so als eine Art Schattenperson. Die so unfreundliche wie unmotivierte Lady begriff erst nach langem Nasenrümpfen, dass da nicht noch wer mitkommen will. Danach folgten viele viele Minuten des Blätterns im Handbuch, des energischen Tastenanschlagens, des entnervten Schnaubens. Als sie nach gut 45 Minuten dann irgendwie die richtige Tastenkombination getroffen hat, so dass uns erlaubt wurde, das Gepäck aufs Laufband zu stellen, da wurde es richtig hektisch. Zwei unserer 3 (!) Gepäckstücke hatten etwas über der 32kg Marke (wer wiegt schon auf der Küchenwaage seine Reisekoffer), was aus der milden 40 CHF Straffe für "über 23kg" eine 700 CHF Busse pro Koffer ergeben hätte – und wir hatten noch 8 Minuten, um einen Koffer zu kaufen und aus drei mal schnell vier Gepäckstücke zu machen, bevor der Schalter schliessen würde. Nun ja, der wirklich nette Supervisor, der wegen dem „so genau weiss ich das auch nicht – und das ändert auch immer wieder“ gerufen wurde, half mit, dass wir die doch noch 3x40 CHF auch nach 21:00 noch zahlen konnten und unser Kindersitz noch den Weg zum Sperrgutschalter fand. Darum wurde alles etwas später. Und wir müssen jetzt schlafen.
Posted by philipp.laemmlin at 22.01.10 23:18
Comments
So, wieder mal auf Weltreise? Falls Ihr hier in der Nähe vorbeikommt, sagt Bescheid. :-)
Posted by: Marcel Marchon at 23.01.10 00:54
hi marcel - du bist schon ein phänomen. kaum hab ich's geschrieben, hast du's als erster gemerkt... - "weltreise" diesmal nicht, nur ein paar monate amerika und kanada. aber ohne fixen plan. wäre schade, die freie zeit schon vorher zu filetieren. - ganz liebe grüsse an Annemarie, Alexandra, Michelle und Jerome
Posted by: Philipp at 24.01.10 18:26